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4. Cologne Web Content Forum 2011Web Content Forum 2011:
Hochwertiger Content im World Wide Web, Leistungsschutzrecht, Netzneutralität und Social Media

"It´s time to kiss the future"

web content forumeco- der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. - veranstaltete heute zum vierten Mal das Web Content Forum 2011 in Köln. Beim Tete- a-Tete von Internetexperten, Bloggern, Jungunternehmern und Managern, Journalisten und Verlegern aus der medialen, kommerziellen sowie Marketing-Branche wurde viel über die momentane Situation von qualitativen Internetinhalten debattiert.

Der Blick in die Zukunft des Internets, so scheints, lässt einen Schrei nach mehr Schutz ohne Bezahlschranken im Internet immer lauter werden, so der relativ untransparente Tenor des diesjährigen Forums. netspirits war dabei und hat in Echtzeit darüber getwittert.

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So sah das bunte Themenprogramm des Web Content Forums 2011 aus: 

  • "Das Zeitalter des Content" Warum Inhalte die Welt verändern
  •  Leistungsschutzrecht, Netzneutralität & Co.- Was läuft schief im "deutschen" World Wide Web? Bewährungsprobe für junge Unternehmer  
  • App-Store, Stiftungen & Micropayment- endlich Finanzierungsmodelle für hochwertigen Content? Performance 2.0- von Reichweite, Erfolgsmessung un dem Umgang mit Feedback im sozialen Netz  
  • Preisverleihung eco Content Star 2011

 

 

"Haben Sie heute schon geküsst oder wurden Sie heute schon geküsst?" waren die ersten Worte des eco - Mitarbeiters und Moderator der Veranstaltung, denn unter diesem Motto stand das Treffen des Web Content Forums: It´s time to kiss the future. Einleitende Worte, die auf das noch müde Gesicht ein Schmunzeln erzeugte und auf einen interessanten Verlauf der Diskussionsthemen hoffen ließ.

Atari, DATAsette, Commodore, Apple und Facebook: Geschichte des Internets

"Eigenen Content erstellen ist einfach und soll Spass machen!"  so Thomas Knuewer- Blogger & Geschäftsführer von KpunktNull. Er startete mit einer recht unterhaltsamen und dynamischen Präsentation über die Geschichte digitaler Medien wie Atari, Commodore, Apple und Facebook. Was er damit illustrieren wollte wird schnell und unmissverständlich klar. Die Entwicklung multi-medialer Komponenten, der Konsum dieser Informationstechnologien vom PC, Mac über CDROM, der Apple-Produkte und Smartphones hat rasant an Tempo zugenommen.

Es gäbe immer jüngere User, die in eine multi-medial gestaltete Umwelt hineinwachsen würden. Der intuitive Umgang mit diesen internetfähigen Medien gelte als selbstverständlich.

Auf seine Frage hin an einen Hauptschüler, ob er sich mit Atomkraft auskenne, hätte dieser mit einer Selbstverständlichkeit geantwortet, er würde sich schon seit längerem mit diesem Thema auseinandersetzen. Diese Anekdote verdeutlichte, dass Informationen überall und von jedem leicht zugänglich sind und das auf verschiedensten Kanälen in unterschiedlicher Form. Informationen können nicht nur abgerufen werden, es können auch Inhalte wie Blogs, Ebooks oder andere Informationsportale angeboten, verkauft, getauscht und auch geklaut werden.

An dieser Stelle sah Th. Knuewer die Politik in der Verantwortung. Die Politik debattiere zu wenig über Netzangelegenheiten oder Fortschritt im Internet. Deutschland könne alles wie etwa Nanotechnik, in Sachen Biotechnik würden wieder die Ethikexperten auf den Plan gerufen und beim Internet?  Herr Knuewer verstummte. Wo würde Deutschland wohl in 10 Jahren sein? fragte sich der Blogger und Geschäftsführer von KpunktNull.

Was ist Leistungsschutzrecht? Wer profitiert davon? Wer ist betroffen?

Das Leistungsschutzrecht als Teil des Urheberrechts ist aus einem Koalitionsvertrag von CDU und FDP 2009 hervorgeganges Konzept zum Schutz von Presseerzeugnissen. Demnach wollen Verleger, Journalisten und andere Textproduzenten für deren textlichen Angebote im Netz vom Leser bezahlt werden.

Also eine Art Internet GEZ, eine Bezahlschranke wie es in manch anderen Ländern beim Pressewesen, aber auch in Deutschland bei Springer und Burda üblich ist, Lese-Lizenzen zu vergeben. Sollt das Leistungsschutzrecht verabschiedet werden, bedeutete dies Abgaben für Internetinhalte wie den Presseerzeugnissen oder ähnlichen Texten. Hohe Abgaben für große und selbständige Unternehmen.

In der Podiumsdiskussion zwischen Matthias Spielkamp, Hannah Seiffert, Dr. Michael Littger, wurde von Verlegerseite jedoch keine konkrete Antwort für das Für oder Wider geliefert, ob und wie das Leistungsschutzgesetz durchgesetzt werden sollte.

In der Frage um Netzneutralität reflektierte man weiter über Onlinedienstleistungen, ob man für diese denn Bezahlhürden einrichten sollte. Der Appell nach mehr Transparenz durch Regulierungen und Netzwerkmanagement wurde hierbei mehrfach hervorgebracht. Mehr dazu hier: BDI

Start-up Unternehmen stellen sich in einem One-Minute Talk vor: Elevator Pitchimg00413-20110331-1350

"Stell dir vor, man fragte dich in einem Fahrstuhl nach deinem Unternehmenskonzept. Du hast nur 60 Sekunden, um es überzeugend vorzustellen, bevor der Fahrstuhl hält..."

Acht Unternehmen stellten sich den Fragen einer Jury, indem sie ihr junges Unternehmen via Präsentation zum Besten gaben. Nicht jedem ist dies gelungen, aber manche hatten zu ihrer Unternehmensidee auch recht wenig Zeit zur Verfügung. Das war also gar nicht so einfach gewesen:

content, daseventblog, favsol, freejeenee, frents, jusmeum, poiin, seeding.

Noch weitere 5min wurden die Jungunternehmer in einem Interview befragt und in die Mangel genommen. Das Start-up poiin ist schon das zweite Mal dabei, denn beim letzten eco-Wettbewerb entwickelte dieser schon ein Suchsystem für Klos , was sich letztendlich nicht durchgesetzt hatte.

Guter Content schafft Vertrauen und generiert Leser: Finanzierungsmodelle

Es geht um Paid Content und Bezahlsysteme und Bezahlschranken oder auch Pay Fence, Fr. Langer Medienjournalistin und Bloggerin präsentierte dabei verschiedene Erfolgsmodelle. Wie man selbst für guten Content sorgt und dementsprechend Geld dafür verlangen kann, zeigt sie am Beispiel NYT NEw York Times oder der Fcebookerin Annette Schwindt, die viele Leser für sich gewinnen konnte durch die vielen Facebook - Tipps oder die Publikation der dazugehörigen Facebook Literatur.

Andere Beispiel, in denen Leserschaften generiert werden (Crowdfunding): Spot.us, startext, ironsky, euryclia, flatttr, kachingle

Textbörsen: Spredder, dieredaktion.de

Micropayments: flattr und kachingle

Sie verlangte ein einheitliches umfassendes Bezahlsystem für Verlage.Aber auch die Möglichkeit selektiv zu lesen oder texte zu erwerben (Google One Pass).

Im Anschluss wieder das Thema Qualitätsjournalismus, mit unter ob Twitter-Journalismus nicht genauso die Qualität des Korrespondenten in Japan oder anderswo errreichen könne.

Frage aus dem Publikum: " Wo geht die Reise hin, wenn Charlie Sheens Video an einem Tag über Tausende von Klicks generiert, was guter Journalismus niemals erreichen würde? Die Podiumsrunde gab dazu viele Ansätze ohne erkennbare Antwort.

Thema: Social Media und Unternehmensseiten

Der Inhaber von denkwerk GmbH (Werbeagentur) äußerte sich dazu mittels einer PowerPoint und macht klar, dass Reichweite des Facebook, weltweite Abdeckung des sozialen Netzwerks und die Vernetzung des Users zusammen ein großes Potential für virales Marketing berge.

In der Anschluss-Debatte wurde festgestellt: Authentizität, Originalität schafft Vertrauen und Fans.

Fazit von netspirits:

Bis auf die kontroverse Debatte zum Leistungsrecht , was eigentlich auch ergebnislos beendet wurde, war nichts wirklich Neues dabei. Man wird in nächster Zeit selbst schauen müssen " wohin die Reise gehen soll", wenn es um guten Content geht, den es vor Missbrauch oder Weiterverwendung für gewerbliche Zwecke zu schützen gilt. Das Web Content Forum ist dennoch eine Option Vertreter aus Medien-Journalismus, Verlagswesen, Marketing, Werbung oder SEO kennen zu lernen und sich auszutauschen. Thematisch hatten sich netspirits mehr zu Google +1 erhofft. Dennoch netspirits sagt danke für die angeregten Diskussionen und Beiträge, Speis und Trank während der Veranstaltung sowie den Start-Ups, die sie in den Pausen fürs "networking, smile, hand-shake und business card" gewinnen konnten.

netspirits gratuliert den eco Content-Star Gewinnern 2011:

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Kategorie:

Beste Content Plattform: Zeit-online

Bestes Content Format: Deutsche Welle

Innovativstes Start-Up: frents

Sonderpreis für "innovativstes Unternehmen NRWs": favsol

 

 

 

 

 

Tschüss... und bis zum nächsten Web Content Forum in Köln !!


Google +1 - was kann der neue Dienst?

Google macht den neuen Dienst +1 nun auch in Deutschland publik. Nachdem in den USA bereits erste LIVE Tests aktiv sind, informiert Google nun auch deutsche Kunden über die Möglichkeiten des neuen Social-Google-Tools. 

Was ist Google +1? 

Google verneinte eindeutig, dass der Dienst +1 eine Konkurrenz zu Facebook werden soll. Dennoch bewegt sich der Suchmaschinen Gigant mit der sog. "Plus one" Funktion eindeutig in die Sociale-Netzwerk-Richtung.

Denn die +1 Buttons werden künftig in AdWords-Anzeigen erscheinen und können auch auf Webseiten integriert werden.

 
Per Klicks auf die +1-Fläche kann ich Werbeanzeigen und Webseiten bewerten und in meinem "Google-Netzwerk" Freunden damit als Empfehlung von mir präsentieren.


Die Funktion und Idee ist ähnlich wie beim Facebook "Gefällt mir" Button. Ich empfehle also meinen "Google-Freunden" etwas via Plus1. Damit alle Nutzer sich künftig fleissig auch vie Google verlinken, kommen gleich mehrer (z.T. gar nicht so neue) Google Dienste ins Spiel - so z.B. Google HotPot, Google Lattitude und Google BUZZ. Hierüber (so jedenfalls unser Einschätzung) wird Google die Vernetzung von Freunden über eine eigene Infrastruktur enorm stark pushen.

 

Wie funktioniert Google +1 in den AdWords?

Im Folgenden ein paar Erläuterungen wie +1 funktioniert und was es laut Google Agentur Newsletter bringen soll. Hier wird von einem Nutzer Peter ausgegangen, der (bei eingeloggtem Google Konto) etwas Online sucht. Gefällt ihm eine der Werbeanzeigen die passend zu seiner Suche erscheinen, kann er das über einen Klick auf +1 zeigen.

 

Sucht nun seine Freundin Petra einen Tag später online nach Sachen über Google erhält Sie einen Hinweis, dass Ihr Google-Freund Peter die Werbeanzeige x als empfehlenswert gekennzeichnet hat. Somit werden Adwords künftig auch soziale Weiterempfehlungseffekte nutzen. Weitere Details zu Google +1 folgen!

 

Hier können Sie Google +1 testen

 

Damit Sie stets auf dem neusten Stand bleiben:

Sprechen Sie mit  Suchmaschinenmarketing Agentur netspirits auf der SMX

oder folgen Sie netspirits hier auf Facebook  (natürlich nur so lange +1 noch nicht in DE aktiv ist :-)



Werbung mit Twitter: Echtzeit-Suche bei Google

Google integriert Twitter-Werbeanzeigen in die Google Echtzeitsuche

Wenn beispielsweise Unternehmen über Twitter werben, dann erscheinen diese zeitnach bei Google. Allerdings sind die getwitterten Werbeanzeigen nicht in der gewohnten Google-Suche zu finden, sondern in der Google-Leiste unter Mehr. Einfach ein Keyword des von Twitter beworbenen Produkts eingeben und dann auf Echtzeit klicken.  Dann erscheint eine Twitter-Werbeanzeige.

 

Mit Twitter werben und von Google erkannt werden:

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TwitterAds: Twitter-Werbedisplays

Die Twitter-Werbeanzeige bleibt natürlich dem Aussehen der herkömmlichen GoogleAdwords treu. In der rosa-unterlegten Anzeige rechts oben in der Ecke ist auch der Absender Anzeigen von Twitter zu erkennen. Da die durch Twitter geschaltete Werbung gleich oben über allen anderen Echtzeit-Treffern zu sehen ist, bieten diese TwitterAds eine ideale Möglichkeit sein Online-Marketing weiter auszubauen.

 

Wie werbe ich mit Twitter?

Mit Twitter werben und Unternehmen dabei zu unterstützen bekannter zu werden, ist das Ziel von netspirits. netspirits zeigt Ihnen wie man Twitter-Anzeigen geschickt schaltet. Wie Sie das auf Kurznachrichten basierte Echtzeit Kommunizieren, Gossiping, Werben und Bloggen regional und international für sich nutzen...

erfahren Sie hier !!


netspirits gefällt´s:
Google Mobile: Neue Google-Suchanzeige

Google Such-Anzeige und die Struktur sind im Vorfeld schon in diesem Blog angekündigt worden. Wie funktioniert´s?. Wenn man online per Handy bzw. Smartphone nach einem Begriff sucht, dann werden die Google Suchtreffer als Screenshots im Smartphone angezeigt.  Nebeneinanderweg sind die Screenshots angelegt, so dass man mit dem Daumen bequem und auf einen Blick zur Lieblingsseite blättern kann. 

Anscheinend möchte Google das Internet immer mehr auf die Straße bringen, d.h. lokales Internet ist von überall zugänglich. Kunden werden über neue Produkte sowie Angebote ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Standorte der Unternehmen sind durch GoogleMaps/Google Hotpot schneller und leichter zu finden und man gewinnt auch durch die User-Bewertungen einen ersten Eindruck.

Also ein weiteres Google-Highlight, das dem Smartphone-Nutzer die Suche bei Google nicht nur vereinfacht, sondern auch angenehmer macht. Ferner bekommen die geschalteten GoogleAdwords mehr Beachtung, denn sofern diese für Smartphones definiert sind, werden auch diese von Internetusern gesehen und gegebenenfalls angeklickt. Das heißt wiederum, mehr Besucher für die Webseiteinhaber oder Onlineshop-Besitzer. Mehr dazu hier bei netspirits unter Mobile.

 

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+++NEU! Überschriften bei Google-Anzeigen erweiterbar+++

GoogleAdwords hat seit Februar 2011 sein Anzeigenformat verändert. Es handelt sich hierbei um die rosa- oder auch mal cremefarbenunterlegte Google- Anzeigenwerbung auf der 1. Seite über den Google-Suchtreffern.

Nach aktuellen Tests hinsichtlich des Suchverhaltens bei Google sei ein längerer Text mit mehr Info für Internetuser attraktiv.  Diese Erkenntnis nutzte Google für sich und ermöglicht nun die Erweiterung des Überschriftentitels bei Anzeigen um weitere Zeichen.

So geht´s: Überschrift und Textzeile müssen zusammen einen Satz bilden. D.h. Am Satzanfang sollte groß geschrieben und am Ende sollte der Satz mit einem Punktzeichen abgeschlossen werden. Mit einem Bindestrich wird die Überschrift verlängert, indem die weitere Textzeile an den Überschriftentitel angeknüpft wird.

Somit besteht die GoogleAdwords- Anzeige aus einer verlängerten Überschrift durch eine angedockte Textzeile, der zweiten Textzeile sowie der URL. Jetzt global eingepflegt worden und bereits auf Google Deutschland aktiv.

 

Quelle: googlewatchblog

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