Fabi­an Ross­ba­cher, Orga­ni­sa­tor des SEO-DAYs, inter­viewt Chris­ti­an Tem­brink, Geschäfts­füh­rer von netspirits und Refe­rent auf dem 7. SEO-DAY, einer der größ­ten SEO-Kon­fe­ren­zen im deutsch­spra­chi­gen Raum mit über 45 Speakern, 850 Gäs­ten, 100 Medi­en­part­nern und Top-Spon­so­ren aus der Bran­che.

Fra­ge: Onsite und Off­si­te SEO ist ein Gesprächs­the­ma, das immer wie­der aktu­ell ist. Wel­che Top-Tech­ni­ken kannst Du zur On-Site-Opti­mie­rung emp­feh­len und warum?

Als alter SEO- und You­Tube-Exper­te kann ich immer noch emp­feh­len: Erstel­le für dei­ne Sei­ten rele­van­ten Video-Con­tent, der auch auf das Key­word dei­ner Lan­ding­pa­ge opti­miert ist, und freue dich über stei­gen­de Rankings.

Seit Jah­ren beob­ach­te ich, dass das Embed­ding von You­Tube-Vide­os in SEO-Lan­ding­pa­ges nach wie vor einen sehr posi­ti­ven Effekt mit sich bringt. Im Opti­mal­fall ran­ken dann dein Video und dei­ne Lan­ding­pa­ge bei Goog­le auf Top­po­si­tio­nen. Suche doch mal nach „wie kom­me ich bei Goog­le auf Platz 1?“ – das Bei­spiel zeigt, dass Vide­os immer noch ein net­ter SEO-Short­cut sein können!

Ansons­ten emp­feh­le ich allen SEO-Inter­es­sier­ten: Macht Inhal­te, die sicht- und erleb­bar sind und die ihr mit viel Mühe und Sorg­falt erstellt, um eure Besu­cher hap­py zu machen! Neben ratio­nal pas­sen­den Inhal­ten, die das Nut­zer­be­dürf­nis befrie­di­gen, zählt vor allem auch Emo­ti­on: also Inhal­te, die dei­ne Ziel­grup­pe auf der empa­thi­schen Ebe­ne ein klein wenig glück­li­cher wer­den las­sen. Details dazu in der nächs­ten Antwort!

Fra­ge: Con­tent Opti­mie­rung gehört zu einer der belieb­tes­ten Tech­ni­ken. Wie wür­dest Du das The­ma angehen?

Stel­le den Nut­zer ins Zen­trum dei­ner SEO-Arbeit und fra­ge dich: An wel­cher Stel­le im Sales Fun­nel fin­det der Suchen­de dei­ne Inhal­te über Goog­le? Bist Du sehr früh sicht­bar, also wenn der Nut­zer gera­de anfängt, sich über ein The­ma zu infor­mie­ren? Oder möch­test du eher bei trans­ak­tio­na­len Suchen sicht­bar wer­den, also genau dann, wenn ein poten­zi­el­ler Neu­kun­de online shop­pen möchte?

Die Kom­bi­na­ti­on aus Hand­lungs­kon­text (war­um fängt der Nut­zer an zu googeln?), dem Hand­lungs­druck (wie drin­gend braucht er eine Lösung?) und der Hand­lungs­ab­sicht (was hat er vor? Will er etwas ler­nen oder direkt kau­fen?) ergibt den jewei­li­gen Mikromoment.

Du hast genau die­sen Kon­takt­punkt, um beim Nut­zer mit dei­nen Inhal­ten einen posi­ti­ven Ein­druck zu hin­ter­las­sen. Rich­te daher dei­ne Onpage- und Off­pa­ge-Opti­mie­rung genau dar­auf aus und sor­ge für fan­tas­ti­sche Inhal­te, die hel­fen, gut zu benut­zen sind und einen sym­pa­thi­schen Ein­druck hinterlassen.

Wie gehe ich das kon­kret an?

  1. Daten ana­ly­sie­ren: Wie ver­hält sich wel­che Nut­zer­grup­pe auf dei­ner Web­site und was sind die häu­figs­ten Ein- und Aus­stiegs­punk­te in dei­nem Web­auf­tritt? Nut­ze Tools wie Omni­con­vert, Usa­bi­li­ty­hub und Hot­jar, um zu ver­ste­hen, wie dei­ne Ziel­grup­pe mit dei­nen Inhal­ten interagiert.
  2. Defi­nie­re Zie­le: Was für Zie­le soll wel­ches Stück­chen Inhalt, und damit mei­ne ich Head­lines, Teaser, Fil­ter auf Pro­dukt­über­sichts­sei­ten, Call to Action But­tons, Bil­der, PDFs usw., errei­chen? Defi­nie­re das sehr genau und leg mess­ba­re Kenn­zah­len fest, mit denen du über­wa­chen kannst, wie gut dei­ne Inhal­te dei­ne Zie­le erreichen.
  3. Pass die Inhal­te basie­rend auf den Punk­ten 1+2 an und prü­fe am bes­ten mit A/B-Tests, ob, bezie­hungs­wei­se wel­che Ver­än­de­run­gen die Nut­zer-KPI ver­bes­sern. Jeden klei­nen Schritt (Mikro­kon­ver­si­on), den du dei­ne Ziel­grup­pe tie­fer in dei­ne Inhal­te lei­ten kannst, ist ein klei­ner Erfolg.
  4. Mes­sen, mes­sen, mes­sen und ste­tig wei­ter opti­mie­ren ist kla­res Cre­do! So stellst du sicher, dass dei­ne Inhal­te den Nut­zer hap­py machen und damit stei­gen auto­ma­tisch auch dei­ne Ran­kings. Das habe ich in den letz­ten Mona­ten in etli­chen Pro­jek­ten so rea­li­sie­ren kön­nen und weiß: So funk­tio­nie­ren Con­tent-Opti­mie­rung und SEO.

SEO Day Interview mit Christian Tembrink

Fazit: Sei ent­lang der gesam­ten Custo­mer Jour­ney sicht- und erleb­bar, lie­fe­re Inhal­te, die dei­ner Ziel­grup­pe im jewei­li­gen Mikro­mo­ment opti­mal hel­fen und opti­mie­re dei­ne Inhal­te fort­lau­fend wei­ter. Ver­giss dabei nicht, dei­ne Fir­men-DNA erleb­bar zu machen, denn damit dif­fe­ren­zierst du dich von ande­ren und bleibst im Kopf des Nut­zers eher hän­gen, als wenn du rein ratio­na­len Ein­heits­brei veröffentlichst!

Fra­ge: Jede Web­site hat heu­te einen Blog. Wie wich­tig fin­dest Du Ein­bin­dung und/oder Auf­bau eines Blogs, muss man dabei etwas Kon­kre­tes beachten?

Das kommt ganz auf die Bran­che und das The­men­feld an. Ich rate den meis­ten Fir­men eher zu Info- und Rat­ge­ber­be­rei­chen, die mit Inhal­ten ange­rei­chert wer­den, an denen ste­tig wei­ter­ge­ar­bei­tet wird. Das hono­rie­ren der Nut­zer und Goog­le, da bei­de mer­ken: Hier gibt sich jemand rich­tig Mühe, ein The­ma umfang­reich und qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig zu durchleuchten!

Damit fällt auch der Stress weg, mög­lichst häu­fig etwas Neu­es im Blog zu ver­öf­fent­li­chen. Das macht nicht immer Sinn und kos­tet viel Arbeits­zeit. Lie­ber weni­ge Inhal­te, die dafür wie ein Dia­mant nach und nach per­fekt geschlif­fen wer­den, um dei­ner Ziel­grup­pe opti­mal zu helfen!

Kon­kre­te Tipps beim Auf­bau eines Blogs: Wenn ihr Wor­d­Press nutzt, soll­tet ihr euch mit sta­ti­schen und dyna­mi­schen Pages aus­ein­an­der­set­zen. Denn Wor­d­Press erzeugt (was vie­le immer noch nicht wis­sen!) zu jedem Tag, zu jeder Cate­go­ry und jedem Auto­ren, x dyna­mi­sche Lan­ding­pa­ges. Die­se ste­hen oft in Kon­kur­renz zu ande­ren Sei­ten des Web­auf­trit­tes und sor­gen für inter­ne SEO-Kon­kur­renz. Ach­tet also dar­auf bei dem Auf­bau eines Blogs mit­tels Wor­d­Press: Ent­we­der setzt ihr die Tag- und/oder Cate­go­ry-Sei­ten auf noin­dex oder ihr ent­schei­det euch ganz klar, dass ihr mit Tag-Sei­ten und Cate­go­ry-Sei­ten gezielt ins SEO-Ren­nen wollt.

Per se ist mein Fazit eher: Rat­ge­ber für eure Bran­che wer­den, Top-Inhal­te - und zwar wirk­lich alles, was geht und passt - erstel­len (PDFs, Check­lis­ten, Bei­spie­le, Case Stu­dies, Vide­os, Bil­der usw.) und dar­an ste­tig arbei­ten, die­sen Con­tent immer bes­ser auf die Bedürf­nis­se der Nut­zer aus­zu­rich­ten. Dazu müsst ihr natür­lich für jeden Inhalt KPIs defi­nie­ren, mit denen ihr mes­sen könnt, wie gut jedes Stück Inhalt, die von dir gewünsch­ten Zie­le erreicht.

Fra­ge: In der heu­ti­gen Zeit ver­wen­det man unter­schied­li­che Bild­schirm­for­ma­te und End­ge­rä­te. Soll­te man hier Ände­run­gen beach­ten und wenn ja, welche?

Guter Punkt! Fir­men soll­ten ver­su­chen, ihre mobi­le Web­site mit frem­den Augen zu betrach­ten. Sehr, sehr, sehr oft sind Schrift­grö­ßen, Nut­zer­füh­rung und Auf­bau der Infor­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur alles ande­re als opti­mal für die Smart­pho­ne-Nut­zung. Und machen wir uns nichts vor: Mit den mobi­len Pho­nes wer­den immer mehr Web­site-Zugrif­fe gestartet.

Auch For­mu­la­re und Feld­va­li­die­run­gen sind auf Smart­pho­nes meist alles ande­re als opti­mal. Bevor wir also mit Hig­hend-Tricks anfan­gen: Checkt eure mobi­len Sei­ten und opti­miert die­se – denn nur, weil die Sei­ten respon­siv sind, heißt das noch lan­ge nicht, dass die User Expe­ri­ence wirk­lich rockt. Prüft gute Les­bar­keit (Umbrü­che von Head­lines!!!), ordent­li­che Schrift­grö­ßen, klei­ne­re Bil­der, die für schnel­le Lade­zeit sor­gen, und gebt eine Pri­se Spaß dazu – denn der Besuch von mobi­len Web­pages soll­te mei­ner Mei­nung nach auch immer ein wenig Freu­de beim Nut­zer auslösen!

Hier kommt zum Bei­spiel Gami­fi­ca­ti­on zum Tra­gen: Was könnt ihr für spie­le­ri­sche Ele­men­te nut­zen, die dem Besu­cher Spaß machen? Das kön­nen Abfra­gen sein, ein net­tes Video oder sons­ti­ge spie­le­ri­sche Ele­men­te, die den Besuch eures vir­tu­el­len Geschäfts versüßen!

Fra­ge: Link­buil­ding 2017 – Wel­che Feh­ler soll­te man vermeiden?

Als ich 2005 mit SEO ange­fan­gen habe, war das The­ma Links noch deut­lich ein­fa­cher zu han­deln. Mitt­ler­wei­le pre­di­ge ich: Wer­det zu Auto­ri­tä­ten eurer Bran­che! Enga­giert euch in Ver­bän­den, auf Kon­fe­ren­zen und in eurer Regi­on! Das kann jedes Unter­neh­men in jeder Bran­che machen. Durch die­ses Enga­ge­ment wer­det Ihr auto­ma­tisch Refe­ren­zen erhal­ten, die auf euch verweisen.

Da ich nie ein Freund von Link­käu­fen war, gilt die­se Ein­schät­zung von mir auch heu­te noch: Lasst die Fin­ger weg von Metho­den, die euch ein­fach und schnell Links ver­spre­chen. Inves­tiert lie­ber in Inhal­te, in Wis­sen, wel­ches ihr ver­brei­tet, und baut Kon­tak­te in eurer Bran­che und auch zu Jour­na­lis­ten auf – wenn ihr euren Job gut macht, kom­men wert­vol­le Links von ganz alleine!

Außer­dem nice: Stellt Jour­na­lis­ten Inhal­te zur Ver­fü­gung, die auf euren eige­nen Unter­neh­mens­da­ten basie­ren. So lie­fert ihr Wis­sen, was nur ihr habt und was hof­fent­lich eine Messa­ge inklu­si­ve Link wert ist. Was ich damit mei­ne? Hier möch­te ich auf Hen­rik Reu­ter (frü­her SEO-Chef bei Immo­bi­li­en­s­cout) ver­wei­sen: Mit sei­ner Miet­map für Ber­lin hat er gezeigt, wie ein­fach es sein kann, eine Men­ge Top­links zu bekom­men! Traut Euch, macht was aus euren Daten und ihr erhal­tet ech­te authen­ti­sche Backlinks, die euch wirk­lich was nutzen!

Fra­ge: Was sind die Onsite-Trends 2017?

Ich bin gro­ßer Freund davon, fan­tas­ti­sche Snip­pets zu erstel­len. Mei­ner Mei­nung nach schöp­fen vie­le SEOs die Poten­zia­le eines Page Tit­les, der den Nut­zern direkt ins Auge fällt, bei wei­tem nicht aus. Wir tes­ten mitt­ler­wei­le mit SEA diver­se Tit­le For­mu­lie­run­gen und über­tra­gen die per­for­man­tes­ten Ad-Head­lines dann auf die SEO Page Tit­les - funk­tio­niert wun­der­bar, ist aber nur der Anfang!

Wie es wei­ter geht?
Inhal­te (und zwar neben Tex­ten auch Bil­der, Check­lis­ten, White­pa­per, Vide­os uvm.) erstel­len, die per­fekt auf den Bedarf der poten­zi­el­len Kun­den in der Custo­mer Jour­ney aus­ge­legt sind.

Alle in den ver­gan­ge­nen Mona­ten durch­ge­führ­ten SEO Pro­jek­te, wo wir umfang­rei­che Lan­ding­pa­ges zu 100% nut­zer­zen­triert auf­bau­en durf­ten, gehen vom Erfolg her (Ran­king, Traf­fic und User KPI!) durch die Decke!

Also: Arbei­te kon­ti­nu­ier­lich an dei­nen Inhal­ten und sor­ge dafür, dass dein Con­tent so gut wird, dass Nut­zer in lie­ben. Dann stel­len sich (bei Berück­sich­ti­gung der klas­si­schen SEO-Onpage-Fak­to­ren) auto­ma­tisch gute Ran­kings ein.

Fra­ge: Was sind die Off­si­te-Trends 2017?

Sor­ge für eine gute Repu­ta­ti­on im Netz! Wie wer­den eure Fir­ma, eure Pro­duk­te auf Bewer­tungs­platt­for­men von Nut­zern ein­ge­stuft? Nutzt die Macht eurer Kun­den und lasst sie gute über euch berichten!

Dazu gehö­ren auch Local SEO und ein per­fekt auf­ge­bau­ter Goog­le-My-Busi­ness-Ein­trag: Was ihr damit alles anstel­len und wie ihr das neue Goog­le-Local-Gui­des-Pro­gramm für euch nut­zen könnt, habe ich hier für euch zusam­men­ge­stellt.

Neben guten Bewer­tun­gen (bei­spiels­wei­se auf Goog­le My Busi­ness, Pro­ven Expert, Ama­zon, eure Web­sei­te) zählt mei­ner Mei­nung nach ganz klar: Ver­netzt euch in eurer Bran­che mit Event­be­trei­bern, Jour­na­lis­ten und Mul­ti­pli­ka­to­ren! Zeigt und ver­ra­tet, was ihr könnt und beweist, dass ihr wirk­li­che Auto­ri­tä­ten für euer The­ma seid. Dann kom­men Ver­wei­se, Anfra­gen und die gewünsch­ten Links von ganz alleine.

Fra­ge: Künst­li­che Intel­li­genz erobert das Inter­net. Wel­che Anwen­dungs­fäl­le für KI im Bereich SEO siehst Du?

Einer der Topf­ak­to­ren! Ganz klar und ohne Fra­ge. Ich zie­he hier ger­ne den Ver­gleich zum ech­ten Ein­zel­han­del. Nur wer neben einem Geschäft in guter Lage ein ein­la­den­des Laden­lo­kal mit fit­ten und freund­li­chen Mit­ar­bei­tern auf­baut, wird mit sei­nem Retail Store über­le­ben. Online ist das nicht anders: Stich aus der Mas­se her­vor, bewei­se, dass du Exper­te für ein The­ma bist und sor­ge beim Besu­cher für einen ange­neh­men Auf­ent­halt (= UX) in dei­nem vir­tu­el­len Store (= Website).

Bei netspirits haben wir daher schon lan­ge im SEO-Team auch UX, CRO und Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie, um eben den Besuch auf der Web­site zum per­fek­ten Erleb­nis wer­den zu las­sen! Daher gehört zu SEO in 2017 und in der Zukunft, UX auch ganz oben auf die Agenda!

Fra­ge: Wie wich­tig wird Voice Search für die SEO-Optimierung?

Durch Voice Search ver­än­dert sich SEO enorm. Nicht nur, dass immer mehr fra­gen­ba­sier­te Such­ab­fra­gen getä­tigt wer­den, son­dern auch, dass die KI hin­ter der Voice Search in man­chen Fäl­len ja gar kei­ne Web­site-Tref­fer mehr zur Aus­wahl stel­len. Damit gilt es mit­tel­fris­tig für SEOs zu ver­ste­hen, nach wel­cher Logik die Voice Search der gro­ßen Anbie­ter funk­tio­niert, um dann deren Ent­schei­dungs­me­tho­dik so zu füt­tern, dass die eige­nen Inhal­te durch die Voice Search als Ergeb­nis aus­ge­spielt wer­den. Es bleibt also wie immer span­nend. Aber das kennt man als SEO ja!

Schon heu­te kann die Ans­wer Box (die zumin­dest Goog­le Voice Assi­stant als Ant­wort gibt) recht ein­fach gefüt­tert wer­den: Schaut mal unter „Exter­nen Moni­tor an Lap­top anschlie­ßen“ bei Goog­le – ihr fin­det eine Sei­te, die einer mei­ner SEO-Stu­den­ten erstellt und aus­ge­baut hat. Er ist durch kon­ti­nu­ier­li­che redak­tio­nel­le Arbeit nicht nur mit sei­ner Web­site auf Goog­le-Platz 2 gekom­men, son­dern belegt mit Tei­len sei­nes Inhalts auch die Ans­wer Box – also qua­si SEO-Ran­king Platz 0 ganz oben!

Fra­ge: Ver­ti­ka­le Such­ma­schi­nen wie Ama­zon, You­Tube etc. sind auch 2017 ein wich­ti­ges The­ma. Wie ernst kann man das nehmen?

Hehe­he­he - du weißt schon, wen du hier fragst, oder ;-)? Klar ist You­Tube ein mäch­ti­ges SEO-Instru­ment. Nicht nur, dass es die zweit­größ­te Such­ma­schi­ne der Welt ist, nein hier wird auch ein ganz spe­zi­el­ler Bedarf gedeckt: Help- und Learn-Con­tent! Zu fast jeder Fra­ge, die wir in unse­rem All­tag haben, fin­det man auf You­Tube (oft noch schlech­te!) Vide­os. Damit ist You­Tube DER Zugang, um The­men zu ergrün­den, sich wei­ter­zu­bil­den und zu lernen.

Das ist eine opti­ma­le Chan­ce für Unter­neh­men, ihr Wis­sen wei­ter­zu­ge­ben und damit auch Kon­takt zu poten­zi­el­len Neu­kun­den zu erhal­ten. Ich bin der fes­ten Über­zeu­gung (und Pro­jek­te für Toyo­ta, UBS Bank, War­ner Bros. und auch netspirits bewei­sen das), dass You­Tube eine ernst­zu­neh­men­de Platt­form ist, die Geschäft ankur­beln, Unter­neh­men als Exper­ten für ein The­ma plat­zie­ren und Mar­ken online opti­mal prä­gen kann!

Neben You­Tube ist Ama­zon für Mar­ken natür­lich eine wei­te­re Platt­form, an der man heu­te nicht vor­bei­kommt. Ins­be­son­de­re eigens her­ge­stell­te Pro­duk­te las­sen sich mit­tels Ama­zon-SEO noch recht easy nach oben brin­gen und damit Umsät­ze in den Him­mel kata­pul­tie­ren. Aller­dings ver­dient Ama­zon hier immer ordent­lich mit und knapst Mar­ge ab.

Daher kommt es aufs Pro­dukt und die Bran­che an, ob Ama­zon-SEO sinn­voll ist oder eher nicht passt. Für rei­ne Händ­ler, die bekann­te Mar­ken ver­trei­ben, sind die Poten­zia­le hier weni­ger spannend.

Also: Ver­ti­ka­le Such­ma­schi­nen auf jeden Fall anse­hen und bewer­ten, ob hier Chan­cen brach­lie­gen oder eben nicht!

In die­sem Sinn: Kol­le­gen, let’s ROCK the Ran­kings – und zwar über­all dort, wo dei­ne Kun­den dich suchen!

Ähn­li­che Beiträge