Mari­us Szol­ty­sek, Geschäfts­füh­rer von netspirits, über die Anwen­dung des Agi­li­täts­kon­zep­tes im All­tag einer Online-Mar­ke­ting-Agen­tur und die Vor­tei­le, die dar­aus für Kun­den ent­ste­hen.

1. Wie defi­nierst du 360-Grad-Kom­mu­ni­ka­ti­on?

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Ich per­sön­lich wür­de 360-Grad-Kom­mu­ni­ka­ti­on als 360-Grad-Mar­ke­ting defi­nie­ren, wo nicht nur Kom­mu­ni­ka­ti­on über alle Kanä­le hin­weg inte­griert, son­dern die kom­plet­te Mar­ke­ting­stra­te­gie opti­miert wird. So prä­sen­tiert man ein ein­heit­li­ches und ganz­heit­li­ches BIld, das auf Ver­brau­cher und Nut­zer abge­stimmt ist. Wie mein Kom­pa­gnon Chris auch schon erwähnt hat, gilt es im digi­ta­len Zeit­al­ter ein rei­bungs­lo­ses Off­line-Online-Erleb­nis, eine lücken­lo­se Custo­mer Jour­ney zu schaf­fen, sodass ein voll­ends inte­grier­tes Kon­zept alle Schrit­te der Kun­den­ge­win­nung und -bin­dung umfasst.

2. Das Kon­zept der Agi­li­tät stammt ursprüng­lich aus der Soft­ware-Ent­wick­lung. Was bedeu­tet Agi­li­tät für ein Agen­tur­netz­werk wie die Grow Digi­tal Group?

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Die Prin­zi­pi­en des Agi­li­täts­kon­zep­tes kön­nen genau­so gut für Soft­ware-Ent­wick­lung wie für digi­ta­le Mar­ke­ting­agen­tu­ren aus­ge­legt wer­den. So ste­hen Indi­vi­du­en und Inter­ak­tio­nen dabei mehr im Mit­tel­punkt als Pro­zes­se und Tools. Her­kömm­li­che Abläu­fe oder Pro­zes­se wer­den ent­floch­ten, ver­ein­facht und an den jewei­li­gen Kun­den ange­passt. Der Wis­sens­trans­fer – gera­de am Anfang eines neu­en Pro­jek­tes – zwi­schen uns und unse­ren Kun­den ist immens und auf­wen­dig, aber nur so kön­nen wir sicher­stel­len, dass wir auf der­sel­ben Wel­len­län­ge kom­mu­ni­zie­ren und uns ver­ste­hen.

Das ursprüng­li­che Kon­zept ziel­te dar­auf ab, funk­tio­nie­ren­de Soft­ware zu ent­wi­ckeln. Über­setzt in unse­ren Markt bedeu­tet dies, ein Kun­den­pro­jekt zum Erfolg zu brin­gen. Mehr als die Ver­trags­ver­hand­lun­gen ist es uns wich­tig, eine gute Grund­la­ge für die künf­ti­ge (Geschäfts-)Beziehung zu bil­den und mit Kun­den auf Augen­hö­he zusam­men­zu­ar­bei­ten. Wir sehen uns mehr als Part­ner und nicht nur als „Auf­trags­neh­mer“.

Agi­li­tät umfasst zudem auch Fle­xi­bi­li­tät und Pro­ak­ti­vi­tät, so dass auf Ver­än­de­run­gen ange­mes­sen reagiert wer­den kann anstatt nur den ursprüng­lich aus­ge­ar­bei­te­ten Plan stur zu befol­gen.

Wir als netspirits-Team ver­su­chen, die­se Prin­zi­pi­en in unse­rem All­tag anzu­wen­den. Gleich­zei­tig ist netspirits – auch inner­halb des Grow-Digi­tal-Ver­bun­des – ein selbst­or­ga­ni­sie­ren­des, unab­hän­gi­ges Unter­neh­men: Fla­che Hier­ar­chi­en, kur­ze Ent­schei­dungs­we­ge und die Nähe zum Markt sind Vor­tei­le, wenn es dar­um geht, agil auf Ver­än­de­run­gen ein­zu­ge­hen und ent­spre­chend zu agie­ren. Dafür ste­he ich als GF gera­de.

3. Was ist die Kern­kom­pe­tenz von netspirits?

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Unser dyna­mi­sches, fach­lich ver­sier­tes und kom­mu­ni­ka­ti­ves Team ist ein star­ker Part­ner in der digi­ta­len Mar­ke­ting­welt.

4. Unser Image­film zeigt die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der Grow Digi­tal Group. Wenn es einen zwei­ten Teil des Fil­mes gäbe – wie wür­de der Titel der Fort­set­zung lau­ten?

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Digi­tal zusam­men­ge­wach­sen – denn wir ste­hen am Anfang die­ser Rei­se.

Aus unse­rer Inter­view­se­rie: Begon­nen hat alles mit base­com. Scha­hab Hoss­ei­ny spricht über die Anfän­ge von base­com wäh­rend Manu­el Wort­mann näher auf die Rol­le von base­com in der Grow Digi­tal Group ein­geht. Sebas­ti­an Kmoch, CEO von Grow Digi­tal, beant­wor­tet die Fra­ge, war­um gera­de die Grow Digi­tal Group so gut für das Zeit­al­ter der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on gewapp­net ist. Chris­ti­an Tem­brink erklärt wie Effi­zi­enz und Qua­li­tät für digi­ta­les Wachs­tum sor­gen kön­nen, eine Aus­sa­ge, die von Kars­ten Ilm, Geschäfts­füh­rer von bran­dence, unter­mau­ert wird, der beschreibt, wie der inte­grier­te Ansatz der Grow Digi­tal Group für weni­ger Kom­ple­xi­tät auf Kun­den­sei­te sorgt. 

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